| Nominierung zum 3.
Internationalen Hörspielwettbewerb der Leipziger
Buchmesse und des Leipziger Hörsommers 2006
Lobende Erwähnung der Jury: 4. Internationalen Hörspielwettbewerb des Hörspielsommers, unterstützt vom MDR Figaro Aktuell: Eine DVD, die das Hörspiel mit einer Kollage aus Segmenten des Weges und historischen Dokumenten kombiniert, ist von Ray Maletzki/Die Partner, Görlitz, in Vorbereitung Geh-Hör-Gang Begehbares Hörspiel durch die historische Altstadt Görlitz zum Heiligen Grab Geh-Hör-Gang ist ein literarisches Hörspiel, das der Hamburger Autor und Regisseur René Harder mit dem Dresdner Komponisten Frieder Zimmermann zum 500-jährigen bestehen des Heiligen Grabes in Görlitz 2004 produzierten. Der Geh-Hör-Gang begleitet den Besucher auf einer etwa zwei Kilometer langen Strecke, unter anderem durch die Nachbildung des Passionsweges Christi im ältesten religiösen Landschaftspark Europas und vermittelt in Bezug auf die biblischen Stationen die dramatische Entstehungsgeschichte des Parks: In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts tobten die Hussitenkriege in der Region. Als sich allmählich die gegnerischen Lager beruhigten, blieben doch in Böhmen, zu dem die Lausitz als Nebenland der böhmischen Krone bis 1635 gehörte, zwei Parteien in gegenseitiger Feindschaft zurück: Die katholische Partei und die Hussitische. Auch im Rat der Stadt Görlitz saßen die beiden Parteien. Die historisch belegte tragische Liebe zwischen Georg Emmerich und Benigna Horschel wurde Opfer dieses Konfliktes und schaukelte die Konfrontation in bürgerkriegsähnliche Zustände hoch, die als Pulververschwörung in die Geschichtsbücher eingegangen ist.
Sonderangebot der Deutschen Bahn für Gruppen Eintritt Heiliges Grab: 1,50 Euro,
Für den Geh-Hör-Gänger unterwegs: Historische Karte (17. Jh.) mit eingezeichnetem Weg
"Lausitzer Jerusalem": 10.2.- 24.3.2005, täglich von 10-18 Uhr Ausstellung des Kulturhistorischen Museums Görlitz in der Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund in Berlin Brüderstraße 11/12, 10178 Berlin Der Geh-Hör-Gang wird in einer verkürzten Version im Rahmen der Ausstellung präsentiert. Der uruguayische Künstler Héctor Solari schuf ein Video dazu. |